Am 20. Dezember 1993 gelang es dem Heimverein, dem aktiven Bund endlich eine Konstante zu schaffen. Mit e.v. T.V. Concordia, einer an der Fachhochschule Bremen beheimateten Korporation wurde ein Nutzungsvertrag abgeschlossen, aufgrund dessen die Aktivitas das Recht erhielt, montags den Clubraum und außerdem jeden 2. Freitag im Monat den Kneipsaal des Concordenhauses im Bremer Schnoor zu nutzen.

Das Concordenhaus im Schnoor
Auf dem “Kommers der Bremer Alt-Akademikerverbände (Bismarck-Kommers)” war der VVDSt 1995 der präsidierende Verband. Der Kommers wurde von Bbr. Hans-Georg Näke (AH KI/GW, AH HB) geleitet und neben drei Chargierten des VDSt Hannover II, chargierte der VDSt zu Bremen mit drei Aktiven im Vollwichs.
Seit dem Sommersemester 1995 war der VDSt zu Bremen als einer der ersten Bünde im VVDSt unter der Adresse”www.zfn.uni-bremen.de” im Internet mit einer eigenen Seite vertreten.
Frau Jutta Logemann-Ehlers, die Witwe von Bbr. D. Dr. Hermann Ehlers, 2. Präsident des Deutschen Bundestages, hatte dem Heimverein des VDSt Bremen e.V. auf Anfrage mit Schreiben vom 23. Juli 1995 ihre Zustimmung erteilt, das zukünftige Haus des VDSt zu Bremen “Hermann-Ehlers-Haus” nennen zu dürfen.
Mit der Philistrierung von Bbr. Hauke Schulz im Sommersemester 1995 hatte der Bremer Bund seinen ersten ordentlichen Alten Herren, der aus der Bremer Aktivitas hervorgegangen ist.
Bereits im Frühjahr 1996 beabsichtigte der Heimverein das Haus im Luisental 17 zu erwerben. Als nach langen Verhandlungen mit dem Hermann-Ehlers-Fonds die Finanzierung gesichert schien, war das Haus zwei Tage zuvor an einen anderen Verkäufer veräußert worden.
Am 26. April 1997 schlossen sich fünf Bremer Alte Herren, die Bundesbrüder
Dr. Kay Tietje (Alter Herr VDSt Kiel-Greifswald, a.o. Alter Herr VDSt zu Bremen),
Dr. Ulrich Rothe (Alter Herr VDSt Berlin-Leipzig & Charlottenburg, a.o. Alter Herr VDSt Breslau-Bochum, a.o. Alter Herr VDSt zu Bremen),
Rainer Hoes (Alter Herr VDSt zu Münster, a.o. Alter Herr VDSt zu Bremen),
Volkhard Weilert (Alter Herr VDSt Hannover-Danzig, a.o. Alter Herr VDSt zu Bremen) und
Helmut Weilert (Alter Herr VDSt zu Göttingen, a.o. Alter Herr VDSt zu Bremen)
zur “Hermann-Ehlers-Haus-Baugesellschaft b. R.” zusammen und beschlossen für den VDSt zu Bremen ein Bundeshaus zu errichten, wenn der Heimverein ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen würde.
Am 17. Juli 1997 gelang es dem Heimverein nach langen, zähen Verhandlungen in Bremen-Horn, nur etwa 1,5 km von der Universität entfernt, an der Lilienthaler Heerstraße ein brauchbares Baugrundstück zu erwerben.
Auf der 117. VT in Bad Frankenhausen, an der fünf Bremer Bundesbrüder teilnahmen, wurde der VDSt zu Bremen für die nächsten zwei Jahre zum Verbandsehrenrat des VVDSt gewählt.
Am 5. Juni 1998 begannen die Bauarbeiten am Haus in der Lilienthaler Heerstraße. Am 16. Juni 1998 fand die feierliche Grundsteinlegung statt.

Zeitungsartikel
Am 24. August 1998 fand unter Anwesenheit von ca. 50 Gästen, Farbenbrüdern und Bundesbrüdern das Richtfest des Hermann-Ehlers-Hauses statt.
Während des Sommersemesters sah sich der VDSt zu Bremen diversen Angriffen von Seiten des AStA der Universität und ihm scheinbar nahestehender Gruppierungen ausgesetzt. So wurde eine von einigen Bundesbrüdern organisierte “WiWiJura-Party” in einer bekannten Bremer Diskothek von ca. 20 Personen aus diesem Umfeld in der Weise gestört, daß die Party von Seiten des Diskothek-Besitzers abgesagt wurde. Ferner erschien in der Augabe 6/98 der “30 S”, einer Zeitung aus dem Uni-AStA, ein hetzerischer Artikel über den VDSt zu Bremen, der größtenteils so bezuglos, sachlich falsch und schlecht recherchiert war, daß der Bund darauf verzichtete, in irgendeiner Weise dazu Stellung zu nehmen. Ein ähnlicher Artikel erschien etwa zeitgleich in den bundesweit erscheinenden sog. “Antifaschistischen Blättern”.
Die Mitgliederzahl des aktiven Bundes steigerte sich der Zeit auf dem Concordenhaus von anfangs 9 bis auf über 15 Aktive im Wintersemester 1997/98.


